Die
Tonplastiken von Christine Hach sind Aufbaukeramik und sicher auch
über die langsame Technik Ausdruck von Wachstum. Die Formen, die
variieren, sind ineinander enthalten und ergeben einen Gesamteindruck von Geschlossenheit.
Variationen fügen sich organisch ins Grundkonzept. Der
Rauchbrand verleiht der Oberfläche nicht nur Abwechslung , sondern
auch Schwerpunkte. Sie werden durch farbige Anlegungen , in der Regel
handelt es sich um Blautöne, verstärkt. Sie bieten dem Auge eine
leichte, willkommene harmonisch-eingebundene Abwechslung zum warmen,
in sich schon nuancen- reichen Farbton gebrannter Erde.
Die Arbeiten der Künstlerin entstehen in großer Eigenwilligkeit ohne
Anlehnung an Trends und persönliche Vorbilder. Eine Besonderheit ist
sicher die teilweise humorvolle Informsetzung ihrer Plastiken, was
auch beim Betrachter entsprechend Unbeschwertheit und Freude auslöst.
Dr. Christiane Klein
In "In anderem Licht" Kunst in Darmstadts Kirchen, Eduart Roether Verlag,
Darmstadt 1997
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